Samstag, Juli 19, 2008

Im Auftrag Da Vincis...

Wow, gesternw ar Videoabend bei mir. Aus 18 DVDs haben wir basisdemokratisch 2 Filme ausgesucht (und zwischendurch über eine geile BBC-Tier-Olympiade gestaunt):
- DaVinciCode
- Im Auftrag des Teufels

Man könnte das Zufall nennen, aber ich fand sie irgendwie total passend und aufeinander aufbauend, auch wenn sie total unterschiedlich gemacht sind.

Im DaVinciCode (dt.: Sakrileg) suchen ein Symbologe und eine Kryptographin nach dem Heiligen Gral und versuchen so nachzuweisen, dass Jesus ein Kind mit Maria gezeugt hat dessen Blutsline man durch die Geschichte in Geheimbünden bis heute verfolgen kann. Die Aussage des Filmes (stärker noch im Buch!): Geschichte wie wir sie kennen ist manipuliert. Die Kirche vertuscht großes Unrecht um ihre Macht zu erhalten. Der Staat ist irgendwie auch korrupt und involviert und das ganze Leben gilt es irgendwie mystisch symbolisch zu deuten.

Bei "Im Auftrag des Teufels" versucht ein Anwalt seinen Job zu machen indem er skrupellos jeden Fall vertritt und zum Erfolg führt, selbst wenn er von der Schuld seines Klienten überzeugt ist. Ruhm, Erfolg und der Duft der Großstadt lassen ihn seine kirchliche Prägung vergessen und erst als er durch Intriegen alles zu verlieren droht, wird ihm bewusst, worauf er sich eingelassen hat. Es geht letztlich um die Frage der freien Entscheidung das Gute oder das Böse zu tun und wie unterschwellig uns der Teufel oft das Böse so schmackhaft serviert, dass die freie Wahl für das Falsche garnicht so schwer fällt.

Was verbindet die beiden Filme jetzt? Ich weiß es nicht genau. Ich weiß nur, dass ich heute Nacht irgendwie angesprochen war und mir dachte: Ja, so ist es oft auch bei mir. Alles zu hinterfragen, anzweifeln und kritisieren ist gutes wissenschaftliches Vorgehen. Aber ohne das Vertrauen in den erlebten Glauben (Stichwort "Brunnenerlebnis") führt es nicht zum Ziel. Und ohne gelebte Beziehung zu Gott - quasi virtuell in Babylon lebens - wird schnell "Eitelkeit meine Lieblingssünde" und tut dann ihr übriges um mich zu kontrollieren.
Soviel nur meine unreflektierten Gedanken und das Resümee: Ich sollte öfters solche Videoabende machen :-)

Freitag, Juli 04, 2008

Kurze Info zum zehnten Juli 2008

Mittlerweile hab ich es geschafft, meine Sommerrundmail zu schreiben. Kürzer als sonst, aber vielleicht ist das garnicht so schlecht ;-)

Hier nun also der angepasste Geburtstagseinladungstext (der übrigens nicht nur für die gilt, die eine persönliche Mail bekommen haben, sondern für alle, die gerne mit mir meinen Geburtstag in ruhiger entspannter Atmosphäre feiern wollen und sich am Bring&Share beteiligen):

Das wichtigste ganz am Anfang: Ich werde älter (noch keine dreißig, aber fast…) und das gedenke ich bewusst zu tun. Weil wir vor kurzem erst eine größere WG-Party hatten, plane ich zwar keine große Fete und werde aufgrund zeitlicher Eingeschränktheit einfach dieses Jahr nicht viel vorbereiten, aber für Leute, die trotzdem mit mir feiern wollen, werde ich mich an meinem Geburtstag (10.Juli) in der Wettergasse 42 zur Verfügung halten.

Vormittags planen wir ab 10.07 Uhr (Idee von Steffen (der garnicht da sein wird)) bei mir zu brunchen und nachmittags gegen 15 Uhr im Schloßpark zu picknicken, wenn das Wetter mitspielt (sonst auch zu Hause). Bring doch bitte mit, was man dazu so mitbringen kann (z.B. Etwas zu Essen, Trinken, Sitzgelegenheiten und/oder Spiele für gute Unterhaltung). Solltest du gerne Geschenke weitergeben, schau mal auf meinem Amazon-Wunschzettel vorbei oder frag mich nochmal nach dem Stichwort Sporttasche, Israelgeeignete Kleidung bzw. Videobeamer. Wenn du dir nicht sicher bist, was genau Sache ist, ruf einfach kurz an, dann gibt’s persönliche Telefonberatung :-)

Wenn du noch im Prüfungsstress oder schon im Urlaub bist oder aus anderen Gründen nicht kommen kannst bzw. so kurzfristig keinen Termin mehr frei hast, ist das verständlich. Dann feiern wir gerne ein andermal zusammen. Trotzdem wäre eine kurze Rückmeldung vor dem 9.Juli 20.08 Uhr (Idee von Karina (die garnicht da sein wird)) hilfreich.